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Erfolgreiche Skateboard Judge Ausbildung in Köln mit neuem Konzept

  • Autorenbild: Skateboard Team Germany
    Skateboard Team Germany
  • 17. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Juni

Vom 12. bis zum 14.06.2026 fand in Köln an der North Brigade nicht nur die Regionalmeisterschaft West statt, sondern parallel dazu auch die bisher einzige Judge-Ausbildung Skateboarding des Jahres 2026.


Organisiert von Bundestrainer Bildung & Wissenschaft Aaron Gröne und Kampfrichterobfrau Kim Wibbelt, kamen elf Teilnehmende aus ganz Deutschland zusammen, um sich über die aktuellsten Abläufe, Formate und Techniken des Judging weiterzubilden. Dabei orientiert sich die Sportkommission Skateboarding (SKSB) unter der Ressortleitung Wettkampf von David Suhari an den gängigen World-Skate-Standards.

 

Den Auftakt machte am Freitag ein sechsstündiger Theorieteil im Vereinsheim der BSA Weidenpesch – in zwei Blöcken à drei Stunden, inhaltlich begleitet von den Referent*innen David Suhari, Kim Wibbelt und Mirko Holzmüller (World Skate Judge). Das Besondere: Für den Praxisteil wurde die Regionalmeisterschaft an der North zum Shadow Judging genutzt. Das heißt, am Samstag und Sonntag konnten die elf Teilnehmenden in der Realsituation üben, üben, üben – sie bewerteten die Runs in beiden Disziplinen (Street und Park) in verschiedenen Formaten (Einzelruns, 2/5/3) parallel zum offiziellen Judging. Der Vorteil: Anschließend wurden die Shadow-Bewertungen mit den tatsächlichen Scores verglichen, teils mit direktem Feedback zu den Abweichungen. Eine detaillierte digitale Auswertungsrunde ist in Kürze geplant. Zudem konnten die angehenden Judges jede Menge Erfahrungswissen rund um das Contestgeschehen (Timekeeping, Anchored Score, Riders Meeting usw.) für die eigenen lokalen Contestvorhaben mitnehmen.



Bemerkenswert: Obwohl die erforderlichen fünf Praxisstunden bereits am Samstag erfüllt werden konnten, blieben alle Teilnehmenden, teilweise sogar bis zum Ende der Veranstaltung am Sonntag, und judgten die RM komplett durch. Das Feedback war insgesamt sehr positiv, auch wenn die Menge an Input es in sich hatte. Philip aus München beschrieb das abverlangte Judging-Tempo als durchaus herausfordernd, besonders in der Disziplin Park. Tobias und Mario aus Mönchengladbach brachten es auf den Punkt: Die RM war die beste Möglichkeit, um ein eigenes Gefühl fürs Scoring und das Notieren der Tricks zu entwickeln. Gleichzeitig zeichnete sich direkt ab, dass das neuerworbene Wissen und die Praxiserfahrung auch über den Contest hinauswirken werden – zum Beispiel, wie Toni aus Stuttgart bestätigt, im Hinblick auf die Trainersicht und konkrete Tipps, die an Athlet*innen weitergegeben werden können.

 

Die Ausbildung versteht sich als Multiplikator: Die Teilnehmenden bringen ihr Wissen in ihre lokalen Strukturen ein, können ihr lokales Judge Panel einweisen und auf ein neues Niveau heben. Darüber hinaus sind sie mit Abschluss der Ausbildung Teil des Judge-Pools der SKSB und werden künftig für Regio- und Landesmeisterschaften angefragt.

 
 
 

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