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Social Skate Summit Erfahrungsbericht

  • taboloechelt
  • 1. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Vom 23. bis 25. Mai fand der erste Social Skate Summit in London statt. Als Verantwortlicher der Erasmus+ Projekte, an denen der Verband Skateboarddeutschland beteiligt ist, hatte ich die Möglichkeit daran teilzunehmen. Der Summit wurde von den Organisationen Skateistan, Good Push Alliance, Keep Rolling und City Mill Skate geplant und durchgeführt und fand in den Räumlichkeiten der UCL East University statt. Das Ziel war es Vertreter:innen von sozialen Skateboardprojekten, sowie Forschende und Sozialarbeiter:innen aus dem Feld zusammenzubringen und eine Plattform zu bieten, um Ideen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu vernetzen, sowie über die positiven Auswirkungen von Skateboarding zu sprechen. Disclaimer: Das ist auf jeden Fall gelungen! Darüber hinaus durfte das gemeinsame Skaten natürlich auch nicht fehlen. Ich habe beim Summit das Erasmus+ Projekt Skateboarding Beyond und Skateboarddeutschland vertreten, die das Projekt unterstützen. Drüber haben wir an dieser Stelle auch schon viel berichtet und jetzt steht das Projekt kurz vor dem Abschluss. Den finalen Bericht werdet ihr ebenfalls hier finden. 


Los ging es am Samstag mit einer Kennlern- und Austauschrunde in Form von verschiedenen Stationen. Ich habe mich an der Station „Skateboarding, Jugendarbeit und Forschung“ beteiligt, das hat thematisch gut gepasst, weil sich Skateboarding Beyond an genau dieser Schnittstelle befindet. Nach der Mittagspause gab es zwei Podiumsdiskussionen, einmal zum Thema inklusive Skate Spaces und der Frage, wie Räume sicher und einladend für alle Skater:innen gestaltet werden können und danach zu verschiedenen Karrieremöglichkeiten im Feld von sozialem Skateboarding. Es wurden Expert:innen zu den jeweiligen Themen eingeladen, aber auch das Publikum konnte sich immer mit beteiligen. Am Abend gab es noch eine gemeinsame Skatesession im BaySixtySix Skatepark.


Am Sonntag ging es los mit einer Podiumsdiskussion zu der Frage, wie sich die diversen (positiven) Auswirkungen von Skateboarding belegen und messen lassen, was besonders für die Beantragung von Fördergeldern hilfreich sein kann. In diesem Rahmen hat die Good Push Alliance die Ergebnisse ihrer aktuellen Umfrage zur Arbeit von sozialen Skateboardprojekten weltweit vorgestellt, an der sich im letzten Jahr 116 Projekte beteiligt haben. Der Nachmittag drehte sich um die körperliche und mentale Gesundheit in Bezug auf Skateboarding und WCMX. Einige Projekte haben davon berichtet, wie sie über das Skateboardfahren Menschen dabei helfen ihre traumatischen Erfahrungen zu bearbeiten und andere, welche Maßnahmen sie ergreifen, um beispielsweise Verletzungen vorzubeugen. Besonders interessant war hierbei auch der Aspekt vom Wheelchair-Skaten (WCMX), in diesem Bereich leistet das Projekt SIT’N’SKATE Pionierarbeit. Die Mitschnitte von allen Podiumsdiskussionen gibt es hier zu sehen. Am Abend gab es wieder eine gemeinsame Session, diesmal am legendären Southbank Spot, die von einer unglaublich positiven Energie geprägt war und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Am Montag gab es noch eine Weiterbildung für Skatecoaches geleitet und entwickelt vom international skateboard certification program (kurz ISCP), an dem ich auch teilgenommen haben. 


Der Summit war eine super inspirierende und motivierende Erfahrung für mich. Ich habe viele interessante Gespräche geführt und Menschen kennengelernt. Zu sehen, wie viele Projekte es auf der ganzen Welt gibt, die Skateboarding nutzen um Menschen zu empowern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken, war sehr schön und bestärkend für die weitere Arbeit an Ersamusprojekten. 


Vielen Dank an alle Organisator:innen und weitere Beteiligte, die den Summit erst möglich gemacht haben. Bis zum nächsten Mal!


Danke an Sk8Wine und Keep Rolling für die Fotos.


Von Tabo Löchelt, Projektleitung Erasmus+


 
 
 

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