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Über uns

Das sind wir

Die Sportkommission Skateboard im Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) ist das fachliche Gremium für die Sportart Skateboarding und verantwortet deren nachhaltige und zeitgemäße Entwicklung innerhalb des Verbands. Ihr Fokus liegt dabei auf der Gestaltung und Optimierung von Rahmenbedingungen und Strukturen für den Nachwuchs- und Leistungssport sowie auf der Organisation und Weiterentwicklung nationaler Wettkämpfe.
 

Darüber hinaus gehören die Förderung des Breitensports, Ausbildung, Jugendarbeit, internationale Kooperationen sowie die Interessenvertretung des Skateboardings in den relevanten Verbands- und Fachgremien des organisierten Sports zu ihren Aufgaben – das bedeutet im Detail: 
 

Bei der Förderung des Breitensports setzt sich die Sportkommission dafür ein, Skateboarding stärker in Vereinen zu verankern und so einen niedrigschwelligen Zugang zur Sportart zu ermöglichen. Dazu gehören die Entwicklung von Ausbildungsangeboten für Trainer*innen und die Unterstützung geeigneter Skateboardangebote für Kinder, Jugendliche und Einsteiger*innen. Dabei wird klar zwischen Qualifizierungen für den Breiten- und den Leistungssport unterschieden.
 

In der Jugendarbeit kooperiert die Sportkommission eng mit den Jugendstrukturen des DRIV. Im Mittelpunkt stehen die Beteiligung, Gewinnung und Förderung des Nachwuchses sowie die Schaffung geeigneter sportlicher und außersportlicher Angebote für junge Skateboarder*innen. Über die Fachjugendvertretung ist die Sportkommission in die Verbandsjugendarbeit eingebunden – so ist Skateboarding im Jugendausschuss des DRIV durch eine*n Jugendwart*in vertreten.
 

Die internationale Zusammenarbeit findet unter anderem im Rahmen von Erasmus+-Projekten statt. Hier geht es um den Austausch, die Vernetzung mit Partnerorganisationen und die Konzeption gemeinsamer Projekte in den Bereichen Sport, Bildung und Jugendarbeit. So können Erfahrungen und neue Ansätze aus anderen europäischen Skateboard- und Sportstrukturen aufgegriffen und für die Entwicklung des Skateboardings in Deutschland nutzbar gemacht werden.
 

Zudem übernimmt die Sportkommission Gremien- und Verbandsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Sie vertritt die fachlichen Interessen des Skateboardings innerhalb des DRIV und arbeitet mit Landesverbänden, Vereinen sowie den zuständigen nationalen und internationalen Fachorganisationen zusammen. Dazu gehören die Mitwirkung an Entscheidungsprozessen, die Abstimmung sportfachlicher Positionen sowie die Weiterentwicklung von Regelwerken und Verbandsstrukturen.
 

Skateboarding als Bewegungs- und Subkultur

Skateboarding ist weit mehr als eine Wettkampfsportart. Es hat sich historisch als eigenständige Bewegungs- und Subkultur entwickelt, die durch Kreativität, Individualität, Selbstorganisation und gemeinschaftliches Engagement geprägt ist. Der persönliche Ausdruck, der eigene Style und die kreative Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Orten und räumlichen Gegebenheiten sind ebenso charakteristisch wie die Verbindungen zu Musik, Fotografie, Film und anderen kulturellen Ausdrucksformen. Wettkämpfe und Leistungssport sind dabei ein Bestandteil, bilden jedoch nur einen Teil der Skateboardkultur ab.
 

Die Sportkommission Skateboard sieht es daher als ihre Aufgabe, die kulturellen Wurzeln und die Vielfalt des Skateboardings auch innerhalb des organisierten Sports zu berücksichtigen und zu erhalten. Sie versteht sich als Interessenvertretung für die unterschiedlichen Bereiche der Skateboard-Szene und setzt sich für deren Vernetzung und Weiterentwicklung ein. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und lokalen Skateboard-Strukturen ebenso wie die Unterstützung selbstorganisierter Aktivitäten. Darüber hinaus steht sie Kommunen, politischen Entscheidungsträgern, Medien und weiteren Interessierten als fachlicher Ansprechpartner für Fragen rund um Skateboarding zur Verfügung. Ein besonderes Anliegen ist es, die Entwicklung des Skateboardings als organisierte Sportart mit seiner gewachsenen kulturellen Identität zu verbinden.

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